Transsylvanische Chroniken 1

Akt 2 Die Flut kommt (1314)

1. Einleitung zu Akt 2

Mehr als ein Jahrhundert ist vergangen,
seit die Ereignisse Euch nach Transsylvanien verschlagen haben.
1241 habt ihr die Invasion der mongolischen Horden überstanden,
die in das Land einfielen und alles in ihrem Weg auslöschten.
In der Zeit seit dem ersten Akt ist jeder von euch ein Prinz
einer Stadt geworden und ihr habt gelernt euch zu behaupten.
Ihr wurdet gelegentlich von Zelios besucht,
der die Befestigungen der Burg prüfte und Messungen an den Außenmauern vornahm.
Ihr habt den Meisterarchitekten aber schon eine Weile
Schon nicht mehr gesehen, jedoch kamen ab und zu Anatole und Lucita vorbei
um Neuigkeiten auszutauschen. Seit dem laut wurde das
ein irrer Malkavianer Diablerie im Namen Gottes begangen hatte
saht ihr sie nicht mehr.
Myca Vykos hat ein oder zwei mal aus Konstantinopel geschrieben,
um sich nach eurem Befinden zu erkundigen und euch alles gute zu wünschen.
In den letzten zwei Jahren habe schreckliche Wetterkatastrophen das Land heimgesucht.
Schneestürme, Orkane, Überschwemmungen, Dürren,
Erdrutsche und Lawinen haben Landwirtschaft und Viehzucht
zu einem riskanten unterfangen gemacht.
Ihr habt euch schon eine Ewigkeit schon nicht mehr gesehen
und habt beschlossen euch auf einer der Burgen von euch zu treffen .
Antonius wie ihr beim letzten Treffen mitbekommen habt,
kann nicht zu euch stoßen und auch Makabross zieht es vor,
bei seiner Erzeugerin zu bleiben.
Peter hat vor kurzem ein Buch ausfindig machen können,
über den Dämon Kupala, dessen Einfluß
Transsylvanien seit Jahrhunderten in Konflikte und Chaos stürzt.
Erinnert euch Zelios sprach von ihm.
Aurelius wird im Schloß auf euch treffen,
er ist ein Gesanter von Rickkard Wenzel und wird euer Trio komplett machen.
Nun überlegt gut was ihr tut.
Ihr seit wieder eins.


Szene 1:
Treffen der Charaktere wegen einem Bücherfund.
Es ist die Rede von dem Dämon Kupala.
Alle treffen sich im Schloß eines der Charaktere,(Peter).
Nach lesen und Neuigkeitenaustausch, tritt Diener ein
Und mit ihm Oktavio, der wieder etwas weissagt.

Oktavio
Ein großer, muskulöser Mann mit einem ungepflegten,
buschigen roten Bart, dessen blauen Augen vor seltsamer macht
strahlen betritt den Raum.
Er ist in eine braune Tunika und altmodisch gebundenen Beinlingen gekleidet.
(Wurf auf Wahrnehmung und Aufmerksamkeit(Schwierigkeit 7)).

Er zeigt auf sie und sagt:
"Höret mich ! Obgleich meiner Warnung vor langer Zeit, habt ihr doch nichts unternommen, um das erwachen des Dämons zu verhindern! Die ersten Zeichen sind erfüllt worden, und doch wartet ihr! Werdet ihr einfach warten, bis das herz dieses Landes aus seiner blutigen Brust gerissen wird? Seht ihr denn nicht, daß uns die ewige Nacht bevorsteht? Er wirft sich unruhig hin und her, und mit ihm stöhnen auch die Unsterblichen auf ihren steinernen Betten, vor Hunger nach unserer Vitae schreiend. Der Verlust des heiligen Landes, das zerbrechen eines heiligen Ordens, und der Niedergang eines mächtigen Magus. Das Zeichen ist gekommen, das erste derer, die uns zu immerwährender Dunkelheit und ewigem Tode führen. Ihr steht im Wirbelsturm. Sieben weiter verbleiben noch; was nicht aufgehalten werden kann, muß gewandelt werden. Auf euren Schultern lastet unsere Erlösung oder unsere Zerstörung. Enttäuscht mich nicht noch einmal."

Er fällt in sich zusammen .
Wenn die Charaktere nach fragen was er noch weiß, sagt er: Der Verlust des heiligen Landes, die Auflösung eines heiligen Ordens sowie der Sturz eines mächtigen Magus werden noch bevorstehen. Mehr kann ich nicht erkennen. Er erzählt ihnen wenn sie es wissen wollen alles was er weiß, oder setzt Seelenspuck ein und rennt davon.

Szene 2:
Zelios und ein Diener treffen ein
Sie bringen ihnen Brief von Myca Vykos mit,
und einen Ring des Schwurs.
Der Brief enthält Die Bitte Goratrix nach Ceoris zu begleiten
und ihn zu Tremere zu bringen.
Wenn sie es nicht tun wollen, dann Tremere (Etrius)
Und bittet sie um das selbe für Entlohnung.

Bsp:Etrius
Meine Freunde,

Ich hätte für Euch eine Aufgabe, die euch wahrscheinlich zu interessieren vermag. Ich bitte Euch Goratrix sicher nach Transsylvanien zu begleiten. Goratrix ist ein sehr angesehener Tremere und einer der mächtigsten unter Tremere selbst begebt Euch nach Timisoara um auf Goratrix zu treffen , und ihm dann bis in das Dorf Alceditz geleiten, daß in den Vorbergen am Fuße der Alpen liegt. Als Gegenleistung biete ich euch eine großen Gefallen der Tremere an.- Denn wie ihr sicherlich wißt bin ich , wie auch Goratrix, Tremere selbst unterstellt und habe großen Einfluß.
Unser Dank wird euch gewiss sein.

Gruß

Etrius


Zelios hört das von Ceoris und bittet sie Runen zu lernen, die in die Mauern von Ceoris geritzt werden müssen, damit ein geomantisches Netz entsteht um Kupala zu zähmen.

Zelios sagt nachdem er dem Brief von Myca gelauscht hat.
"Perfekt! Das ist ja eine wunderbare Möglichkeit für euch, mich zu unterstützen. Ceoris, natürlich ! Das wird den Dämon zur Ruhe betten! Auch wenn es mir nicht bewußt war, als ich meine geliebten Schlösser entwarf und erbaute, so weiß ich heute, daß ich ein geomantisches Netz erschuf. Meine unlängst unternommene Reise nach Ägypten hat mit dieses Wissen zu teil werden lassen. Die meisten Festungen liegen auf Leelinien, die die gewaltigen Kräfte der Erde selbst in sich führen. Wenn sie mit Hilfe bestimmter Runen verbunden werden, so werden Sie ein Netz erschaffen, dem es gelingen sollte, Kupala zu binden, jenen schrecklichen Dämon, der unser schönes Land korrumpiert und heimsucht. Deshalb kam ich in dieser Nacht hierher. Ich beabsichtige eben diese Runen in die Mauern dieses Schlosses zu meißeln, ebenso wie in die der anderen Burgen, welche ich entwarf. Sobald ich meine Arbeit an den Festungen Siebenbürgens abgeschlossen habe, so verbleibt nur noch Vintila Basarab Trutzburg, und eine, die das Gegengewicht zu jener eben genannten ist. Das muß Ceoris sein. Ihr solltet an diesem Unterfangen teilnehmen, und wenn auch nur aus dem Grunde, daß Ihr die Runen an die Wände von Ceoris meißeln könnt. Ich werde sie euch lehren. Was für ein Glück! Mein Muster wird endlich vollendet sein, und das Herz des Dämons wird gebunden verstummen. Keine greulichen Stürme mehr ... ehrlich gesagt, war ich schon immer der Meinung, daß meine Werke Ruhepole in diesem Chaos sind."

Szene 3:
Angekommen in Timisoara treffen sie auf zwei Assamiten, Husayn al-Fatin und sein Schüler.
Sie bewachen Goratrix und lösen den Pflock.
Der wird mit der Aufgabe der Charaktere
Konfrontiert beim trinken und willigt nach
Mehreren Fluchtversuchen ein sie nach Ceoris zu führen.
Er erzählt die Geschichte warum er nach
Ceoris gerufen wurde auf dem Weg dorthin.

Goratrix :
"Ihr wißt sicher nicht wie das alles angefangen hat, soll ich es euch erzählen?" Ich war damals ein Magie und Tremere nutzte meine Fähigkeiten und mein Wissen über rituelle Magie, um sich selbst zum Vampir zu machen. Nachdem er sich verwandelt hatte biß er mich und ich sollte auf ewig unter ihm weilen, als Berater und Vertrauter. Als er mir die Möglichkeit gab die Geschäfte des Clans in Frankreich zu übernehmen, sah ich meine Chance gekommen, ich zu sein. Da die Templer zu dieser zeit noch großen Einfluß hatten und eine menge Magi auf ihre Seite zu führen versuchten, habe ich, alles was ich wollte an mich zu reißen versucht. Jedoch ohne Erfolg. Sie entzogen sich meiner Einflußnahme und ich habe sie Rechtens vernichtet. Tremere wirft mir vor, damit einen Stein auf dem Weg nach Gehenna gelegt zu haben. Was ich natürlich nicht wirklich einsehe. Um noch einmal auf den Ruf von Tremere einzugehen. Wenn ihr mich von dem Zauber befreit sei euch mein Dank und meine Hilfe einmal gewiß, ich bitte euch inständig befreit mich!!"

Szene 4:
Im Gasthaus zum springenden Hirsch (in Alceditz) machen sie Rast und sehen die Tempelritter. Goratrix erzählt vom Schatz der Templer und will sie ausrauben mit uns, sie haben die Wahl stehlen oder nicht.
Nach einer Stunde Betrachtung der Ritter will
Goratrix aufs Zimmer. Dort erzählt er:

Ich weiß das, das was die Männer bewachen,
mehr wert ist all unser aller Leben.
Sicher sind euch Geschichten über den ungeheuren Schatz
der Templer zu Ohren gekommen.
Er ist aus den Pariser Schatzkammern verschwunden,
kurz bevor dir Templer in Frankreich festgesetzt wurden.
Einige der Templer entkamen, und hier muß es sich um diese handeln.
Helft mir diesen Schatz zu gewinnen und wir werden große Macht erlangen.
Was für ein Sinn macht schon Unsterblichkeit,
wenn man doch nicht in das Licht der Sonne blicken kann,
weil man fürchtet seine Existenz zu verlieren.
Würde es euch gefallen, Nationen zu befehligen und eure Feinde auszuradieren?
Helft mir und ihr werdet es nicht bereuen."
Er reicht ihnen die Hand und wartet auf Antwort.

Möglichkeit 1: Raub
Verstecken sie den Schatz und verhalten sie sich bei der Durchsuchung ruhig,
verschwinden die Templer am Abend ohne Erfolg.
Es ist eine kleine Kiste mit
Steintafeln die sie erst im Zweiten Teil der TK Entschlüsselt werden.

Möglichkeit 2:Kampf
Tempelritter kämpfen bis zum Tode.
Glocke ertönt und 10 Tremere stehen vor ihnen.
Sie werden in gewarsam genommen und mit einem
Teleportationszauber in die Katakomben von Alceditz gebracht.
Dort verhört sie Etrius.

Möglichkeit 3:Ignorieren
Sie gehen schlafen. Am nächsten Abend berichten die Diener:
Von dem Gasthof kommen sie wegen dem
Schlechten Wetter nicht weg.

Szene 5: Als Goratrix am Abend darauf verschwinden will. Weil in dem Gasthaus die Rede von Tremere war,
will Goratrix fliehen, daraufhin taucht dieser vor ihm
und den Charakteren aus der Dunkelheit auf und tötet sie scheinbar.

Etrius:
Was gedachtet ihr getan zu haben.
Dies ist ein Dorf der Tremere und ihr habt kein Recht
der Welt hier zu sein. Da ich euch kenne und meine Diener mir versicherten,
das ihr Templer überfallen habt, will ich etwas milde walten lassen.
Schließlich brachtet ihr Goratrix ohne Zwischenfälle zu uns.
Allerdings wird mein Herr nicht so gnädig sein,
er wünscht euch zu sprechen, folgt mir.

Raum einer Kirche , aber unterirdisch,
mit vielen Säulen und anderen Kunstschätzen der Kirche.
In der Mitte des Raumes am Ende des sehr langen Ganges,
steht ein hoher Steintron im Gothik Stiel.
Auf ihm sitzt eine dunkle Gestalt, die weder Hände noch Füße zu haben scheint,
ein Mantel umhüllt den dunklen Kainiten mit der Macht der Jahrhunderte.

Er durchblickt sie und dieser Blick frißt sich in ihre Seele.
- Säure zerfrißt ihre Eingeweide
- Blut wird bis zum Siedepunkt erhitzt
- Haut schmilzt und tropft von den Knochen
- Schmerz verzerrt die Sinne
- Trommelfelle platzen, Taubheit folgt
- Augen verflüssigen sich, Blindheit
- Blut wird erbrochen
- Schädeldecke platzt und Gedanken usw. entnommen
- Eure schwächliche Existenz, widert Tremere an und er beendet eurer dasein.
(Dann spricht er mit Telepathie.)

"Was ihr getan habt ist unverzeibar und nicht rückgängig zu machen. Doch Goratrix ist hier, also laßt es euch eine Lehre sein. Das Nächste mal ist es real."

Etrius führt sie in einen angrenzenden Raum und fragt wie sie bezahlt werden wollen. Wenn sie nach Ceoris wollen, verspricht er die Runen
zu lernen und anzubringen.

Szene 6:
Die Bihor - Berge
In der nähe von Alba Julias sind die Bihor Berge.
Zelios will,das sie dort die anderen Runen anbringen.
Wenn Sherazhina noch bei ihnen ist, dann erzählt sie ihnen,
das dort ihr Ur - Ur- Großvater lebt, Vintila Basarab.

Einführung:
"Willkommen in meinem Heim, ich bin es nicht gewöhnt,
Gäste zu empfangen. Es ist mein inständigster Wunsch,
das euch dieser Empfang nicht enttäuscht hat. Ihr seit...?"
Antwort
"Und was bringt euch zu meiner Burg?"
Antwort

Möglichkeit 1:
Wenn die Charaktere ihm den Brief zeigen, dann
sagt er ihnen, das er Diablerie begangen hat und läßt sie Gewähren.

Brief Antwort:
"Herrje, mein Erschaffer Vintila ist von uns gegangen. Nun bin ich der Herr hier. Sehr bedauerlich, aber seine Vitae war eine der Besten. Seit jener Nacht habe ich nichts vergleichbares mehr getrunken. Die Kainiten heutzutage haben so wenig edle Abstammung... ......so wenig Geschmack."


Möglichkeit 2:
Wenn nicht, dann müssen sie sich seine
Scharade der Diablerie anschauen in der er seinen Ghul tötet
und sie dann gewähren läßt. Als sie die Runen angebracht haben,
hören die schlechten Wetterbedingungen auf und auch Vintila ist besänftigt
und wieder normal. Unterkunft sei ihnen gewährt.

Mündlich:
Dragomir Basarab stellt sich vor und die Versuche von Sherazhina
ihren Bruder zu küssen bleiben unmöglich.
Er ruft den Ghul und will eine Scharade präsentieren.
Sie sollen ihm in den Raum nebenan folgen.
Der Ghul legt sich auf den Tisch und Dragomir sagt:

"Nun müßt ihr richten über die Wahrheit, deren Zeuge ihr seien werdet,..... nun verzeiht ich habe Durst." trinkt vom Ghul.
"Großvater ich habe Durst." reißt Ghul den Hals raus.
"Worin liegt die Wahrheit in dieser Tat?"
läßt sie nach Urteil die Runen befestigen.


Lagebesprechung bei Peter.

Anhang
Mitspieler: Peter Marquardt (Stefan)
Christoph (Tobias)
Antonius (Andreas)

Spielinterne Charaktere: Diener von Peter (Golgor)
Oktavio (malkavianer Visionär)
Diener von Myca Vykos (Thomas)
Zelios der Baumeister
Goratrix Kind von Tremere selbst
Assamiten, Husayn al - Fatin
Und Schüler
Etrius ein Diener von Tremere
Tremere, der Vorsinflutliche
Sherazhina Ghul aus Akt 1 und
Ehemalige Sklavin
Dragomir Basarab (Erzeuger Vintila)
Diener von Dragomir
Tempelritter mehrere


Akt III

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