Transsylvanische Chroniken 1

AKT 3 Die Ruhe nach dem Sturm (1413)

Einleitung
Viel Zeit ist vergangen seit es euch
gelang Kupalas Macht Einhalt zu gebieten.
Doch in den folgenden Hundert Jahren
ist viel geschehen. Die Pest wütete
in ganz Transsylvanien und brachte
Tod und Verderben über das Land.
Aber viel ausschlaggebender war der
Aufruf einer Brujah namens Patricia Watt,
welche die jungen Kainiten dazu
anstiftete sich gegen ihre Erzeuger
zu erheben. Denn die Inquisition wurde
mächtig und jagte erbarmungslos Ketzer
und Abtrünnige. Und nicht wenige der
Ahnen fielen ihren Machenschaften zum Opfer.
So beschlossen viele der Alten ihre
Kinder vor zuschicken um ihnen den Rücken
freizuhalten, wohl wissend, das es deren
Ende bedeuten würde.
Und hier trat die Brujah auf den Plan,
doch sie hatte keine Ahnung wohin ihre
Bemühungen führte.
Als es ende des 14. Jahrhunderts mehreren
Kainiten darum ging sich vor der Inquisition
zu schützen, sich zusammenzuschließen
um sich dem "Anarchen Problem" anzunehmen
und somit eine Art Maskerade für die
Sterblichen, sprich die Inquisition,
zu errichten, vereitelte Patricia diesen
Plan indem sie ihren Uhrheber Hardestadt
vom Clan der Ventrue vernichtete...
diese Tat bildete den Anfang der großen Anarchen - Revolte
die das Schicksal der gesamten
Kinder Kains entscheidend verändern sollte.
Anfang des 14. Jahrhunderts... 1405
um genau zu sein, wurde Lasombra selbst
das Opfer dieser Anarchen - Revolte,
als sich sein eigenes Kind Gratiano
gegen ihn stellte und ihn feige verriet.
...man munkelt ein Assamit habe danach
Diablerie an Lasombra verübt, aber es ist
nur eine Spekulation wie viele andere Dinge
auch in jener Zeit...

Szene 1:
Gerüchte

Infos über Lage in Transsylvanien zukommen lassen
(aufteilen, ebenfalls Brief von Antonius).
Charaktere treffen sich nach jahren wieder.
Jemand hat Brief von Antonius erhalten.
Dann kommt ein Diener herein und kündigt Gäste an.
Lucita und Anatole stürmen herein,
sehen erschöpft und mitgenommen aus.
Anatole wirft sich vor dem Klüngel auf den Boden und bettelt:

Anatole:
"Obdach für die Verfolgten und Gehetzten!
Gesegnet seien jene, die dem Entwurzelten und
Schutzlosen ihre Gnade erweisen.
Die Erlösung kommt wahrlich zu denen,
die den Verlorenen zu retten suchen.
Wendet euch nicht ab von ihm, den Gott erwählt
hat und die Menschen verachten!"
Lucita erbittet ebenfalls um Obdach...

Diversen Themen der folgenden Unterhaltung:

- Inquisition, Bauernaufstände, Anarchen-Revolte, Lasombra selbst,
aber sie weiß nichts über die Zigeuner.


Nach dem Gespräch:
Anatoles Körper versteift sich. Ein sanftes beruhigendes
Schimmern geht von ihm aus
und er wirkt ein wenig wie eine Erscheinung
aus Licht und Glanz.Er berichtet.

Szene 2:
Erzeugerinnen Zwischensequenz
Am nächsten Abend machen sich Lucita und Anatole
wieder auf den Weg der ihnen von Anatoles göttlichen Visionen
gezeigt wird (Bitte um Ausrüstung und Verpflegung).

Erzeugern:
Entweder Lob oder Tadel für die letzten 100 Jahre.
Ist das Verhältnis gut, so warnt der Erzeuger
(im Hinblick auf das Verhalten der Anarchen)
vor den Missetaten der undankbaren Kinder.
Aber er betont auch, daß er an die Loyalität des Charakters glaubt.
Bitte um Erneuerung des Bluteides,
sowie die Bitte um die Erledigung einer Gefälligkeit.


Szene 3:
Bestätigung
Jeder Charakter bekommt einen Brief von seinem Erzeuger
in dem er gebeten wird sich mit
Nova Árpád - Prinzessin von Mediasch
(eine Stadt Siebenbürgens) an ihrem Landhaus
in den Außenbezirken der Stadt zu treffen.
In dem Brief muß erwähnt werden, daß es sich hierbei
um eine kleine Gefälligkeit handelt die die Erzeuger Nova schulden.

Infos über die Árpáden

Am Landhaus angekommen platzt der Klüngel in einen Kampf
zwischen mehreren Soldaten und einen Bauern.
Der Bauer ist recht gut gekleidet und spricht
weit gebildeter als es ein Mann seines Standes sonst täte.
Er spricht alle Passanten an, die an ihm vorüber gehen
und genau das versuchen die Soldaten zu verhindern.
(Wurf auf Intelligenz + Heraldik (Schw. 7) )um zu erkennen,
das das Wappen auf den Schilden der Soldaten
das Wappen der Árpáden Familie ist.

Der Bauer versucht von den Soldaten zu fliehen,
in Richtung einer Taverne, doch dort steht jetzt der Klüngel.
Was auch geschieht ?

Über den Bauer:
Robi Bertok, geb. in Mediasch, hat seine
Bildung von Gelehrtem am örtl.
Collegium erworden und mit diesem Wissen
wuchs seine Unzufriedenheit gegenüber den Herrschern.
Nachdem Gerüchte über Aufständer der Bauern
in Westeuropa zu ihm vordrangen möchte
er das Leben seine Leute in Trassylvanien verbessern.
Er ist Autorität gegenüber feindselig
eingestellt, erkennt aber,
daß Klüngel ihm das Leben gerettet hat.

Flucht folgendes:
"Diese Verhöhnung der Gerechtigkeit und der
Herrschaft ist schon viel zu lange vor sich gegangen.
Die Herren dieser Länder müssen ihre Ausbeutung aufgeben.
Wir brechen uns das Kreuz und opfern unser Herzblut für ihr Vergnügen.
Unsere Weiber, Schwestern und Töchter opfern
ihre Unschuld auf dem Altar ihrer unersättlichen und unheiligen Triebe.
Es wird Zeit, daß wir uns zusammenraufen..."
Möglichkeit 1:
Klüngel greift nicht ein. Die Soldaten holen ihn ein und
schlagen ihn bewußtlos bevor er seine Rede
beendet hat und nehmen ihn mit.

Möglichkeit 2:
Klüngel stoppt den Bauer und übergibt ihn den Soldaten
Wurde der Bauer gefangen genommen, lädt Nova ein bei dessen Hinrichtung durch 4 - teilen beizuwohnen als Abschreckung für andere Bauern. - Wenn Klüngel Zweifel oder Kritik übt, klagt sie über ihre Entschlossenheit . - Wenn Klüngel zustimmt ist sie sehr über ihren Entschluß erfreut bei der Ausübung von Gerechtigkeit zugegen zu sein.

Möglichkeit 3:
Klüngel hilft dem Bauern und stoppt die Soldaten.
Falls jemand den Bauer unter seinen pers. Schutz
stellt verlangen die Soldaten dieses Verhalten vor Nova
zu rechtfertigen, da der Bauer sie arg beleidigt habe.
Die Soldaten ziehen sich zurück.

Dann tritt ein sehr dünner und großer, und sehr bleicher,
Mann aus dem Herrenhaus hinaus.
Er trägt ebenfalls das Wappen der Àrpáden.
Es ist nicht schwer zu erraten, daß er ein Guhl ist.
Er lädt sie in das Haus ein,
da seine Herrin bereits auf sie wartet und bietet
ihnen Erfrischungen nach der Reise.
Er führt sie in einen kleinen gemütlichen Raum und sagt,
daß Nova in Kürze bei ihnen ist.
Falls Klüngel noch trinkt wartet Nova bis alle fertig sind,
dann betritt sie den Raum.
Sie ist sehr bestimmend und gewohnt zu herrschen, so spricht sie auch.

"Schmuckstück ist mir gestohlen worden.
Goldene Halskette, ihre Glieder sind kleine goldene Tafeln,
auf denen man arkane Symbole sehen kann.
Es war ein Geschenk meines Erzeugers, der es wiederum
von dem seinen empfing.Ich trage euch folgendes auf:
Reist zum Lager der Torenu- Sippe der Ägypter,
beschafft den fehlenden Schmuck - insbesondere die goldene Kette -
und bringt mein Eigentum zusammen mit dem Dieb hierher.
Ich werde euch angemessen entlohnen und auch die Schuld
eurer Erzeuger als beglichen ansehen.
Ich hoffe, daß eure närrische Freizügigkeit gegenüber
dem Unruhestifter früher am Abend kein Zeichen von
Schwäche ist, wenn es um die Ausübung von Gerechtigkeit geht."

Liste:
- Goldene Ratskette aus verbundenen Plättchen mit Gravuren
- zwei schwere goldene Armbänder
- ein Paar Ohrringe von 3-eickiger Form
- eine ovale Brosche mit großem Stück Bernstein in der Mitte

Szene 4:
Ein Abend mit
dem fahrenden Volk
Nachdem der Klüngel den Tag in Novas Haus verbracht hat,
machen sie sich auf der Suche nach den Zigeunern.
Die Straße von Mediasch nach Kronstadt führt durch ein Flußtal,
danach durch die Hügel am Rand der transs. Alpen.
Sie folgen der Spur, können Leute befragen.
Nach etwa 2 oder 3 Tagen trifft Klüngel in den
Außenbezirken Kronstadts auf das Zigeunerlager.

Mehrere Planwagen die im Kreis angeordnet
sind und in dessen Mitte ein Feuer brennt.
Vor einigen Wagen brennen kleinere Feuer,
Familien sitzen vor den Wagen oder vor dem großen Feuer in der Mitte.
Ein kleines Gehege aus Seilen um ein paar
Bäume beherbergt Ziegen und Pferde. Hunde und Hühner laufen frei herum.
Es duftet nach Eintopf und Tieren. Musik erklingt in der Nacht.
Lager besteht aus ca. 30 Erwachsenen und 15 Kindern.

Möglichkeit 1:
Sollte der Klüngel am Tag Diener losschicken
um zu berichten, erfahren sie folgendes:
- Zigeuner trafen vor 2 Tagen ein und lockten
Bewohner von Kronstadt an, die um Pferde feilschen,
Kesselflicker aufsuchen oder nur um dem Treiben beizuwohnen.
- Es gibt eine Wahrsagerin mit beachtlichen
Fähigkeiten. Delizbieta. Sie arbeitet nur Nachts.
Einer der Diener will ein ein goldenes Armband
um das Handgelenk eines Mannes wiedererkannt haben.

Möglichkeit 2:
- Wenn Klüngel eintrifft (bei edler Kleidung
erregen sie Aufmerksamkeit und Anastaz erkennt
sie als Vampire und berichtet es Delizbieta
bei normaler Kleidung fallen sie nicht weiter auf).
Delizbieta spricht Klüngel an.

Delizbieta:
"Seid gegrüßt Fremde. Ich biete euch die
Gastfreundschaft unseres Lagers, die Wärme
unserer Feuer und die Begabung unseres Volkes an.
Es sind nur wenige, die unter den Sternen wandeln.
Ihr müßt unsere Hilfe dringend bedürfen, wenn ihr
euch den Schrecken der Nacht aussetzt, um heute hier zu erscheinen.

Sie zeigt auf die Kunden, die sich nun in
einer kleinen Gruppe aus dem Lager entfernen.

"Diese guten Menschen haben meine Dienste in
Anspruch genommen, um den Schleier zu durchbrechen,
der die Zukunft vor unseren Augen verbirgt."
(Wurf auf Wahrnehmung + Aufmerksamkeit (Schw. 8))
um zu bermerken, daß Delizbieta schweres goldenes
Halsband trägt unter ihrem Schal.

Delizbieta will Klüngel die Zukunft voraussagen.
Bei Wahrsagung: Delizbieta führt sie in ihren Wagen und beginnt.
Anm.: Es kann jederzeit erneut auf die Kette gewürfelt werden!!!

Bevor irgend jemand anderes etwas sagt,
tritt die Inquisition auf den Plan!!


Szene 5:
Unterbrechung durch Feuer
Die Ruhe wird durchbrochen von Hufschlägen.
Verängstigtes Schreien, Kinder weinen.
Im Schein von Fackeln treffen 20 Soldaten auf Pferden ein.
Angeführt von einer Gestalt in Priestergewand.

"Ketzer! Heiden! Hexen! Teufelsanbeter!
Bereitet eure Seelen auf eine Bekanntschaft
mit dem Feuer der Hölle vor!"

Die Angreifer schlagen mit Schwertern auf
alles ein was in ihrer Reichweite kommt.
Fackeln werden in den ein oder anderen Wagen geworfen,
der direkt in Flammen aufgeht.

Delizbieta bittet: "Helft uns, ich flehe euch an.
Ich werde alles tun was ihr wollt, ich schwöre es!"
Dann eilt sie hinaus und hilft ihren Leuten.


Der Kampf:

Gruppenangriff : 5er Gruppen: 1 Würfel weniger auf Geschick

Weihwasser : Jeder Gruppenführer und der Prister (Vater Giacomo) je
3 Phiolen. Verursachen 2 Stufen schwer heilbaren Schaden
Nur mit Seelenstärke zu absorbieren.
Armbrust : Eine Armbrust je Gruppe, braucht 4
Runden zum Nachladen (Pflock)
Feuer : Schwer heilbar - Seelenstärke

Kampfausgang:
Delizbieta wird gefangen und in Vater
Giacomos Kirche in Kronstadt gebracht.
Achtung: Kirche = heiliger Boden und
Berührung mit Gegenständen dort schmerzt.

Anastaz beschließt bei Delizbietas Rettung zu helfen,
setzt sich danach aber wieder ab.
Wenn Frau befreit wurde (und Aurelius),
übergibt sie aus Dank ihren wertvollsten Besitz,
die Ratskette. Sie erwähnt, das Anastaz sie ihr geschenkt hat.
Den Rest der Juwelen findet Klüngel nicht...
vielleicht 1 oder 2 weitere Stücke bei Durchsuchen des Lagers.

Auf der Rückreise zu Nova betrachten die
Charaktere die Kette genauer. Wenn sie noch den
Übersetzungsschlüssel aus AKT I haben, so erkennen sie folgendes:

"Ich habe den Schlüssel zur Macht gefunden.
Er liegt in der Aufgabe des Kampfes.
So soll mein Name vergessen oder von meinen Brüdern
verehrt werden. Aus meiner Vernichtung heraus
werde ich meinen Blick auf jene heften, die mein
erhabenes Schicksal für sich beanspruchen wollen.
Und siehe, sie sollen Vorsicht walten lassen,
denn ich habe die Erfüllung meiner Bestimmung gesehen.
Ich werde wiederkehren wenn meine Zeit reif ist."


Szene 6:
Ein frostiger Empfang
Zurück in Mediasch treffen sich Klüngel
und Nova... in einem ihrer Häuser.
Sie begrüßt sie nur knapp, denn sie erwartet
voller Ungeduld ihren Besitz zurück und den
Dieb der Juwelen damit sie ihn bestrafen kann.

Föllig gleichgültig wieviele Teile sie ihr bringen sie
wird immer ungehalten, arrogant und niedermachend reagieren.
Dieses kann bei den Erzeugen zu Strafen führen.
Denkt euch passent für den jeweiligen Charakter welche aus.

Szene 7:
Der Prophet spricht ein weiteres mal
3 Wochen sind ins Land gegangen seit
euch die Strafen eurer Erzeuger ereilt haben.

Nach den Erfolgen die ihr in den letzten
200 Jahren erreicht habt, scheint es als habe ich das Schicksal nun gegen euch gewandt....
ganz so wie in Delizbietas Vorhersage.
Denkt an die Worte Anatoles und Oktavios in der Vergangenheit.
Euer Versagen jedenfalls, hat bereits
weite Kreise gezogen und die meißten
Kainiten meiden euch, von euren Erzeugern ganz zu schweigen...
sehr viel Leid, für einen Fehltritt....
Erzehlt nun was dem einzelnen passiert ist.

Oktavio "schneit" mal wider herein
und begrüßt Klüngel stürmisch:

"Ave militates!
Hört nun die Worte, da auf ihnen das Gleichgewicht
der zukünftigen Zeiten ruht. Sehet, ich wart gewahr
eines großen Aufstandes unter den Söhnen der
Erstgeborenen Kains. Unter ihren Füßen tat sich
auf eine große Erdspalte. Und an deren Klippe Rand standen sie,
bereit hinabzuspringen. Ihnen gegenüber
standen die Generationen, zornig und voller Abscheu.
Daher laßt mich euch diese Warnung bringen,
oh Bewahrer des Gleichgewichts und Träger der
Zeichen der Letzten Tage! Und die Kinder sollen
geteilt werden, Bruder gegen Bruder, Fäuste
gegeneinander erhoben, so wie Kain selbst einst
seinen Nächsten mordete. Die Niederen sollen größer werden,
und die Großen sollen in einem Wirbelsturm aus Blut stürzen.
Einer der Ältesten ist in die Grube hinabgestiegen,
um niemals mehr zurückzukehren. Ein weiterer erwartet
seinen Untergang durch den Kuß seines undankbaren Kindes.
Erhebt euch und geht, all jene, die ihr meine Worte hörtet."

Danach versinkt er mal wieder in Schweigen.
Spricht ihn jemand an, sagt er:

"Der Herr der Unholde steht kurz vor der Vernichtung.
Ob ihm dieses Unheil widerfährt, liegt in euren Händen.
Ihr besitzt Kenntnis von seinem Ruheplatz, versteckt in euren Lagern.
Einer wird kommen und euch um das bitten, was ihr besitzt.
Seid weise in eurer Entscheidung."

Dann geht er auch wieder.

Szene 8:
Ein Besucher und ein Vorschlag
3 Tage später trifft Dragomier Basarab,
der Tzimisce aus Akt III auf der Burg ein.
Er verwickelt Klüngel in ein ungezwungenes
Gespräch (Beziehung zu den Ahnen).
- Wenn er glaubt sie könnten für die Anarchen rekrutiert werden,
versucht er sie zu überzeugen bei zu treten.

"Ich repräsentiere eine Gruppe von Kainiten,
die, wie ihr, genug vom erniedrigenden Joch der
Tyrannei ihrer launenhaften und unerträglichen Erzeuger haben.
Ich verstehe eure momentanen Schwierigkeiten und
würde euch gern eine Möglichkeit bieten, wie ihr eure
Macht mehren und eure Verluste zurückgewinnen könnt.
Aber um dieses zu tun, brauche ich eure Hilfe.
Ich härte, daß einer von euch ein Buch besitzt,
daß den geheimen Ruheort den Ahnen der Tzimisce,
dessen Blut in allen Mitgliedern meines Clans fließt, offenbart.
Ich glaube, dieser Foliant wir BUCH DES LANDES genannt.
Wenn ihr so freundlich wäret, dieses Buch und die
darin enthaltenen Informationen zu suchen,
so könntet ihr mich und meine... Freunde... an diesen Ort begleiten.
Dort können wir uns an dem Blut des Vorsintflutlichen
laben und einen entscheidenen Schlag gegen jene führen,
die uns schon viel zu lange wie Schachfiguren behandelten."

- Steht Klüngel trotz allem noch auf der Seite der Ahnen:
will er das buch um die Greultat zu verhindern.

Buchinhalt:
Verweist auf eine alte Kirche
in den Karpaten in der Nähe einer Festung die
verlassen ist und von der nur noch die Ruinen stehen.
Eine Kryptische Passage erwähnt "eine große Bestie,
die unter einem unheiligen Altar umgeben von heimatlichen
Boden dahinschlummert."

Wenn der Klüngel Dragomir glaubt begleitet er
sie auf der Suche nach der Kirche.
Wenn nicht, dann wird er ihnen unbemerkt folgen.

Szene 9:
Der Verrat
Die Reise dauert 2 Wochen.
Ist Dragomir dabei versucht er sie in Gespräche bez.
der Anarchen zu verwickeln und versucht
sie für diese Sache zu gewinnen.

Der Ort der Kirche (das Kloster von Sernog)
ist nicht genau erklärt.
Aber die Bewohner von Sernog weisen den Weg und sprechen davon,
daß das Böse dort herrscht.

Es führen 1.236 zerborstene sich windende
Stufen hinauf zu einer Festung,
die oberhalb der Baumlinien liegt auf einem Kamm liegt.
Es ist eine alte verlassene Festung,
verrußte Mauern ragen wie ein schwarzes
verwesendes Skelett in den Himmel.
Ihre ausgebrannten Gemäuer sind zum Himmel hin offen.
An die Festung schließt eine uralte Kathedrale an.
Sie ist in etwas besserem Zustand als die Festung
jedoch wirkt sie sogar noch bedrohlicher... Willenskraft zum betreten?
Im Innern der Kathedrale herrscht beängstigende Dunkelheit.
Die Architektur wirkt wie der real
gewordene Fiebertraum eines Wahnsinnigen.
Groteske Bilder in den Wänden winden sich...
sehen aus wie Engel und gleichzeitig wie Teufel.
Die Luft riecht muffig, süßlich... nach Pest und Verwesung.
Etwas unheiliges Lebendiges liegt in der Luft.
Qualvolles Stöhnen von tausenden gefolterten
Seelen hallt von den Wänden wider.
Hier und da scheint sich etwas in der Wand zu bewegen.

Möglichkeit 1:
Wenn der Klüngel versucht den Vorsinflutlichen zu schützen,
hat Dragomir bereits seine Leute informiert und
Anarchen und Guhle lenken Klüngel so lange ab bis der Amaranth
vollzogen ist.
Klüngel kommt zu spät in die Kammer.
Alles was vorgefunden wird ist der zerbrochene
Sarg des Unholdes und seine verwesenden Überreste.

Möglichkeit 2:
Wenn Klüngel an der Diablerie teilnehmen
will trifft er auf die Wächter (Szlachta)
Nachdem die Szlachta besiegt sind trifft
der Klüngel in die Kammer ein als sich ein Kainit
(Lugoj der Anführer) über den Clansgründer
beugt und von ihm trinkt.
Wenn Klüngel versucht ihn abzuhalten,
wird er von den Anarchen festgehalten.
Danach kann jeder von Lugoj trinken um die Macht zu spüren.



Stimme aus dem Nichts:

"Narren, diese Kinder! Ich habe eure Taten
in diesem Unterfangen gesehen und ihr werdet
eure gerechte Entlohnung zu gegebener Zeit erhalten...!
Ein Kichern ist alles was dann folgt!


So endet das erste Buch. Na heiß aufs zweite ?

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